Portale – Anforderungen

Über das OZG

»OZG«, der Gesetzestext: Online Zugangs Gesetz

Einige Zahlen:

Verantwortungsbereich

Anzahl

Gesamt

575

davon…

Bund

115

Bund & Länder

370

Kommunen

95

Lebenslagen

35

Geschäftslagen

17

Portale

Der Aufbau laut OZG:

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Grundsätzliche Forderungen sind:

  • Transparenz

  • bürgerzentrierte Lösungen

  • medienbruchfreie Angebote

  • barrierefreie Angebote

  • Drei-Klick-Strategie d. h., die gesuchte Information bzw. der gesuchte Dienst soll innerhalb von drei Klicks aufgefunden werden. 1

Nutzerkonten

Nutzerkonten werden als allgemeine Lösung angestrebt und sollen folgende Funktionen bieten:

  • Identifizierung

  • Authentifizierung

  • rechtssichere elektronische Kommunikation

  • einen Dokumentensafe zur Aufbewahrung elektronischer Bescheide

Pro und Kontra zu Nutzerkonten

  • Behördenanfragen sind eher selten (Beispiel Ausweis/Pass) – Privat

  • Als Gewerbetreibender eher öfter (Umsatzsteuermeldug, Statistiken,…, Ausschreibungen)

  • Kontenanlage und Authentifizierung sind umständlich, oft an zusätzliche Hardware oder freigeschalteter Funktion im ePass gebunden.

    NFC-Pflicht!

  • ein Vorgang hat nach einem längeren Zeitraum keinen Bezug zum aktuellen Stand. Beispiel Ausweis: wird nur alle 10 Jahre erneuert und beantragt

  • Formulardaten lassen sich dezentral beim Benutzer speichern

Gegenentwurf

Im Unterschied zum oben genannten zentralen Lösungsansatz, wird hier die fallbasierte Abarbeitung von Fachverfahren analysiert und ein Lösungsanatz zur Diskussion gestellt.

Über ein Online-Portal kann sich jeder Bürger, mit seinem Anliegen an eine Behörde wenden. Dafür benötigt er nur zwei Informationen:

  1. Wie heißt das Verfahren?

  2. Welche Informationen benötigt der Bearbeiter und müssen vom Antragsteller zur Verfügung gestellt werden?

Zusätzlich solle er festlegen können, wie er weiter mit der Behörde kommuniziert.

zu 1. Verfahren auswählen

Dieser Frage sollte über eine Auswahl- bzw. Suchstrategie im konkreten Portal gelöst werden können.

zu 2. Informationen zum Fachverfahren

Noch vor dem Ausfüllen eines Formulars sollte der Antragsteller darüber informiert werden, welche Angaben benötigt werden. Das hilft einen unterbrechungsfreien Antragsvorgang über ein Formular anzustoßen.

Beispiel:

1

Architekturkonzept_eRechnung_final.pdf Seite 23