Fragementierung

a Die Inhalte einfacher Dokumente können in einer Datei verwaltet werden. Für komplexe Werke wie Bücher, Projektanträge oder Dissertationen ist es eher unpraktisch. Der Entwurf kann auch über Ordner und Daeien verteilt in kleine Teile zerlegt und verwaltet werden.
  • Ein Präfix aus Buchstaben, erleichtert die sortierte Anzeige im Dateisystem.
  • Die Dokumentenklasse (die bisher einzige Konfigurations-Anweisung) verschieben wir in eine Datei a-dis-configuration.tex
  • Jedes Kapitel mit Überschrift verlegen wir in einen extra Ordner.
  • In der Hauptdatei a-dis-main.tex führen wir alle Fragmente, durch \input-Anweisungen wieder zusammen.

Die Überarbeitete Hauptdatei sieht dann wie folgt aus:

Die dazugehörige Konfigurationsdatei mit dem Einzeiler…

Die Ordnerstruktur sieht wie folgt aus:

../_images/ordnerstruktur1.png

nochmal mit den darin enthaltenen Dateien:

../_images/ordnerstruktur2.png

Beide Anweisungen fügen die Datei an der betreffenden Stelle im Hauptdokument ein. Die \include-Anweisung erzeugt aber immer einen Seitenumbruch! Das Einfügen von Dateien aus der Ordnerhireachie oberhalb der Hauptdatei bereitete des öfteren Probleme.

Unterschied: include – input

input

Bindet vor dem Lauf die tex-Datei in das Hauptdokument ein. Es erlaubt den relativen Import von Dateien.

include

Erlaubt weitere Konfigurationen und erzeugt für jede Datei eine extra aux-Datei. Dies erlaubt die Übersetzung von Teilen einer größeren Arbeit ohne die Referenzen durcheinander zu bringen! Möglich sind dann Befehle wie:

  • \excludeonly
  • \includeonly

Mit relativen Pfadangaben konnte mein System keine aux-Dateien erzeugen. Ein Wechsel von include zu input war die Lösung des Problems.

Download: