Das Grundprinzip

a

\latex

Die folgende Übungsserie zeigt den Aufbau eines Latex-Dokuments vom minimalistischen Ansatz, bis zu einer Struktur die für Arbeiten jeden Umfangs geeignet ist.

Man erstellt eine neue Datei mit der Endung tex. Die folgenden vier Zeilen bilden das Gerüst für die erste und einfachste PDF-Datei:

1\documentclass{book}
2\begin{document}
3  Hallo Latex ich komme...
4\end{document}

Ein Latex Dokument ist immer in zwei Teile geteilt, der Präambel (hier Zeile 1 mit der Festlegung zur Dokumenten-Klasse), die für die Konfiguration verwendet wird und dem Dokument mit den Inhalten, also alles was zwischen \begin{document} und \end{document} steht.

Auch die Grundstruktur der Latex-Anweisungen sind hier zu erkennen:

  • Anweisungen beginnen mit einem \ gefolgt vom Schüsselwort ( hier document, begin und end).

  • Aufrufparameter werden in geschweiften Klammern eingesetzt und sind oft Pflichtangaben. Sind keine Klammern+Parameter notwendig reduziert sich der Befehl auf das Schlüsselwort nach dem Schrägsrich (\).

Strukturelemente einer wissenschaftlichen Abhandlung (etwas mehr Text):

 1\documentclass{book}
 2
 3\begin{document}
 4Deckblatt
 5Inhaltsverzeichnis(se)
 6Einleitung
 7Stand des Wissens
 8Eigener Loesungsansatz
 9Ergebnisse
10Einordnung des eigenen Ansatzes und der Ergebnisse
11Zusammenfassung und Schlussbemerkung
12Anhaenge
13Literaturverzeichnis
14\end{document}

Wenn Sie aus dem Quelltext eine PDF generieren, dann beachten Sie, Latex ignoriert die Zeilenumbrüche im Quelltext!

Download

Hier noch eine Grundstruktur aus dem englischsprachigen Raum:

\documentclass{book}

\begin{document}
Dedication
Acknowledgements
Table of Contents
List of Tables
List of Figures
List of Abbreviations
Abstract

Introduction
Review of the literature
Conceptual framework and contextual pradigm
Research methodology
Institutional data and analysis
Discussion of the findings
Conclusion and recommendations
References
Appendices

\end{document}

Download: