»Inhalte-Mafia«


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Und Warum?

Nach einer Gerichtsentscheidung an deutschen Gerichten, hat sich das »Gutenberg-Projekt« entschlossen, IP-Adresse aus Deutschland zu blocken. Grund sind unterschiedliche Rechtsauffassungen zw. dem deutschen und dem amerikanischen Urheberrechtssystemen bzw. die Gier der weltweiten »Content-Mafia«!

Damit wird also ein System der Bevormundung gestärkt. Man muss sich mal klarmachen, dass bis 70 Jahre nach dem Tod eines Autors, anderen das Recht eingeräumt wird, Profit aus dem Geschriebenen zu schlagen.

Was für ein geldgieriges, unseriöses, System? Besser läßt sich Fortschritt nicht aufhalten oder wer kauft denn heute noch ein Buch von Thomas Mann?

Zur Erinnerung an bessere Zeiten[1].

1710

»Statute of Anne«

befristetes Recht für Verlage

1837

zehnjährige Schutzfrist seit Erscheinen des Werkes

1845

30 Jahre Schutzfrist nach dem Tod des Autors

1886

Berner Übereinkunft

Mindestschutzfrist aller Werke von 50 Jahren

1952

Welturheberrechtsabkommen

25 Jahren nach den Tod des Künstlers

1965

Gesetz über Urheberrecht

Deutschland: Urheberrecht von 50 auf 70 Jahre

nach dem Tod des Urhebers verlängert

1

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Urheberrechts

Neues Wort: degrowth


Ein neuer Begriff » **degrowth** «, ließt man die Definition[1], dann heißt das:

»Weniger ist mehr!«

Der (An-)Spruch ist nicht neu. Ich hätte da auch ein paar Vorschläge.

-- weniger Diäten für die Politiker
-- weniger Sitze im Bundestag
-- weniger Militär und Rüstung, es funktioniert eh nicht, wie Afgahnistan zeigt
-- weniger Plastik, mehr Glas das schont die Umwelt

Die Liste ließe sich beliebig erweitern, aber wer soll das alles bezahlen?

Ich bin verwirrt...

[1] https://degrowth.org/definition/

Lange vor »Star Wars«


Das Bekenntnis: »Ich bin dein Vater«

Ein Eintrag in einem Kirchenbuch

»Zielasken; Johann; geb. 17.08.1833, get. 25.08.1833; V: Woytek Froelich, verlangt ausdrücklich auf seinen Namen den vorstehenden Johann einzutragen, weil er der Vater ist; M: Caroine Werycke (Kölmertochter); Paten: Michael Marcynssziýk, Charlotta Klimek, Ludwig Brodowski, Bem: unehel.« 1

Das nenn ich mal eine ehrliche Haut, wie die Indaner bei Karl May es formulieren würden.

1

Günter E., Nkiulski, W.; Kirchenbücher Ostrokollen, Kreis Lyck 1832-1874; Selbstverlag Hamburg 2013, Zweiter Band, Seite 225