Verdächtigungen


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Wer kontrolliert das Netz?

Immer öfter lese ich von Leuten die gesperrt werden, obwohl ihnen keine Verfehlungen nachgewiesen werden können. In Dresden wurde nun Google zu einer saftigen Geldstrafe verdonnert, weil sie sich, im Unterschied zum Sperren, für die Freischaltung, auffallend viel Zeit gelassen haben.

Auf Twitter und Facebook kann man mich nicht sperren, aber die Blockaden mit JavaScript-Zwangsbenutzung nehmen ebenfalls zu.

und dann sowas:

https://blog.ryotak.me/post/cdnjs-remote-code-execution-en/

Aufklärung

Ein Video das darüber aufklärt, was in den sogenannten »Medien« verschwiegen wird, führt zu Sperren auf Twitter.

https://www.journalistenwatch.com/2021/07/05/schunke-twitter-instagram/

Fragen

Warum sperren die Nutzen ihrerseits nicht Twitter, Facebook und machen einen eigenen Blog auf?

Warum müssen Politiker und Behörden auf Twitter und Facebook herumblubbern, wo sie doch schon genug Steuergeld für ihre Websites erhalten?

Warum werden wir, unter dem Vorwand der Kinderpornographie, alle in ein Fahndungsraster gesteckt und zum potentiellen Täter gestempelt?

Fragen über Fragen...

Hackathon -- für Bildung


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In der Woche vom 14.-18.06.2021 fand ein Hackathon zum Thema Schule und Bildung statt. Organisiert wurde er über das Portal »WirFürSchule«. Der Bereich, der mich interessierte, erweiterte sich um fünf weitere Mitstreiter a.G. und für diese Woche stellten wir die Lehrer a.G. in den Mittelpunkt. Die Ergebnisse können über die Linksliste am Ende des Berichts eingesehen werden.

Was mich besonders beeindruckt hat, war die Ausdauer und das Stehvermögen der Frauen im Team. Weil wir uns erst wirklich nach getaner Arbeit treffen konnten, begann die gemeinsame Projektarbeit um 19:00 Uhr und zog sich bis nach Mitternacht.

Nach dreitägiger Diskussion, Mindmap-Entwicklung und abschließenden »Clustern« dann ein Gedanke:

Ein Kalender könnte immer wieder mal einen Impuls setzen?

Nun nahm aus der diffusen Faktensammlung eine Idee gestalt an. Es blieben nur noch zwei Tage, ich zögerte. Nur eine kleine Chance bestand, einen lauffähigen ersten Prototyp zu entwickeln. Ich muss mich immer wundern, wenn propagiert wird, WIE mit NUR drei Mausklicks eine App entwickelt werden kann. Damit werden dann komplexe Wissensgebiete wie KI, Quantencomputer und die neueste Kryptowährung -- je nachdem, welche Sau gerade durchs Dorf getrieben wird -- in wenigen Stunden mit lauffähigen Anwendungen revolutioniert.

Zum Glück hatte ich eine ähnliche Kalender-Idee für ein anderes Projekt im Kopf, aber noch keine Zeit es umzusetzen. Hilfreich waren die (Vor-)Übungen der letzten zwei Monate. Und so könnte ich jetzt ganz mutig behaupten, an einem Tag eine komplette Webanwendung entwickelt zu haben. Ohne eine Vorlage, wie es mit einem Coockiecutter-Template möglich ist und meinen Studien vor dem Hackathon, wäre ich nicht so weit gekommen. Schlussendliche konnte ich eine lauffähige Anwendung erstellen.

Lustig auch wie die Lehrerschaft versucht, den Einsatz der »genderneutralen Sprache« zu minimieren, weil der Einsatz den Lesefluss dermaßen stört, das die Texte nicht vorgelesen werden können, ohne ins Stocken zu geraten und damit die Kernbotschaft des Gelesenen ganz in Vergessenheit gerät. So habe ich nun für mich eine Schreibweise erfunden, die allen und nicht nur dem weiblichen Geschlecht Rechnung trägt. Liebe Lehrer a.G. es war mir eine Freude, dieses Projekt mit Euch gewagt zu haben.

Vielen Dank für den interessanten Gedankenaustausch.

Wie versprochen die Linkliste:

PS: Nun fragt sich der geneigte Leser a.G., was das Kürzel a.G. bedeutet?

Ganz einfach: a.G. = »alle(r) Geschlechter«, das passt sogar in Neudeutsch mit »all genders«, dann halt »a.g.«

Hotel geöffnet -- trotz Corona


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Trotz Corona konnte ich ein Hotel öffnen, lange geplant aber immer wieder verschoben. Mit dem letzten Baumarktbesuch dann die spontane Entscheidung und das vorgefertigte Hotel landete im Einkaufswaagen.

Zwei schöne Tage im Mai und schlagartig wurde es vor dem Hotel lebendig. Nun sind einige Räumlichkeiten bereits gebucht. Ich hatte auf Schlupfwespen gehofft, aber einige Wildbienen waren schneller.

Das ist auch das zweite Jahr, in dem ich für die Wissenschaft töte. Wie im letzten Jahr schon praktiziert, hatte ich die erste Mücke (sie macht noch keinen Sommer), eingefangen und im Kühlschrank in den Tiefschlaf befördert. Leider war es wieder eine gewöhnliche Art, aber das Müncheberger Forschungsteam antwortete mit einer E-Mail und klärte mich über die Species auf. Dazu kommt ein neuer Eintrag in den Mückenatlas. Vielleicht klappt es ja doch nochmal mit einer Tigermücke oder einer anderen Art.

Wer mitmachen möchte, kann sich auf der folgenden Website informieren: https://mueckenatlas.com/

Lesestoff: Die Allmächtigen


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Es sind jetzt 22 Jahre vergangen, bis mir ein Buch aufgefallen ist, dass auf dem Cover ein Bild von den Osterinseln zeigt. An einer Replik aus Holz fahr ich ziemlich oft vorbei, allein das ist schon ein Grund es endlich mal in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig gibt es doch zu denken, was unser Hirn aussortiert oder behält! Die Veranstaltung mit Däniken, sein Vortrag, sein handsigniertes Buch, es war alles gestrichen. Nun aber folge ich seinen Gedankengängen ein zweites mal.

Zwei Zitate möchte ich hier festhalten:

Auf Seite 90 lese ich: »Wir leben ohnehin in einer Zeit, in der die Menschen zu einer Einheitssoße verrührt werden. Spekulationen über das Mögliche, über das Denkbare werden abgewürgt. Man tut dauernd so, als ob die Lehrmeinungen von sicherlich vernünftigen Leuten der Weisheit letzter Schluß seien. Und die wenigsten von uns merken, daß es sich lediglich um eine andere Ansicht, eine andere Auslegung handelt, die genausowenig bewiesen ist wie die Definition eine Kontrahenten«

Ein Bibel-Zitat auf Seite 143:

»Ihr Menschen habt Augen um zu sehen -- und seht doch nichts!«

Insgesamt ist es eine Weltreise zu vielen historischen und heute auch touristischen Orten. Machen wir also eine Weltreise, wie sie im Buch festgehalten ist. Dazu ein wenig Phantasie und viele Fragen bleiben offen oder wurden so noch nie gestellt ...

  • Ägypten -- Die Pyramiden

  • England -- Stonehenge

  • Türkei (Kappadozien/Anatolien) -- unterirdische Städte

  • Java -- Schiwa-Tempel von Prambana

  • Indien -- Tempelstadt Mahabalipuram, Kanchipuram

  • Malte -- Gleise im Gestein, der Tempel Mnajdra, Hypogäum

  • Mexiko -- Yukatan

  • Europa -- Verbindungen, wie mit dem Linieal gezogen, von Dänemark bis Griechenland

  • USA (Ohio) - Schlangengebilde

  • Chile (Iquique) -- Geoglyphen

  • Peru (Pisco, Nazca) Linien (Pisten?)

  • Ecuador -- Elefanten und andere Abbildungen (Fälschungen?)

  • Neuguinea -- neuzeitlicher Beleg wie Menschen unverstandenes modellieren, im Gedächtnis behalten und sogar verehren

  • Guatemala -- Tikal

  • Peru -- Inkafestung Sacsayhuanman

  • Bolivien (Puma Punku) -- passgenaue Formen

  • Mexiko -- Teotihuacan

  • Türkei -- Nemrud Dag

  • Singapur (Srinagar) -- Ruinen von Parhaspur, Grab des Jesu (Wallfahrtstädte der Hindus und Moslems)

  • Inselgruppe der Kiribati

  • USA (Arizona) -- Felsrizungen

  • Mexiko (Palanque)-- El Palaci

  • Brasilien (Kayapoindianer) -- Raumanzug aus Stroh geflochten?

  • Bolivien (Samaipata/Santa Cruz) -- Rillen im Gestein (eine Starbahn?)

  • Ägypten -- Flugzeugmodelle

  • Irland (Dublin) -- Dolmen, Newgrange genannt

  • Berlin, Ankara, Karnak -- Abbildungen von Mischwesen

  • Ägypten -- die Bundeslade, Manna ...

  • Kanada (Oak Island) und Frankreich -- Templerorden

  • Simbabwe -- Steinruinen

  • Peru (Picotal) -- Lochstreifenband

  • Kolumbien (San Autustin) -- Dolmen

  • Ägypten -- Pyramiden und eine Theorie zur Stromerzeugung

  • Peru -- Machu Pichu, Buritaca, die Architektur und das Weltbild der Kogi (Kagaba)

  • Indien -- Epos »Dona Parva« Städte am Himmel?

  • Honduras (Copan) -- Zahnräder und andere Radmotive

  • Altes Testament -- die Berichte des Hesekil (eine NASA-Ingeneur baut nach der Beschreibung ein Fahrzeug)

  • Frankreich (Bretangne)-- Menhire (stehende Steine)

  • Osterinseln -- Statuen von Lang- und Kurzohren

Quelle: Erich von Däniken »Auf den Spuren der Allmächtigen«

Orbis Verlag 1993

Die Achse des Bösen


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Da ist mir doch der amtierenden Präsident der USA zuvorgekommen, aber nur im übertragenen Sinne. Die Nachrichten, die ich so lese und höre haben mich zu folgender Überlegung gebracht: Wir stehen vor großen Herausforderungen z.B. Klimawandel, Digitalisierung, Atomausstieg usw. Die Weissagungen eines Herrn Gates[ 1 ] können auch noch dazugenommen werden. Was Niemand beim Namen nennt, sind die Verhinderer von Fortschritt, die größten Hemmschuhe die eine allgemeine Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen dieser Welt blockieren! Und je mehr ich darüber nachdenke, kristallisieren sich für mich die drei Bösen heraus, die auch oft interagieren und gleichzeitig bremsen, was das Zeug hält, nun sie tun es nicht direkt, es sind die Menschen, die von diesen Systemen profitieren. Es ist das Trio Waffen-Intranzparenz-Patente, halt die Achse des Bösen. Nimmt man die ersten Buchstaben haben wir »WIP« als Akronym, was so ähnlich klingt wie »VIP«, sind das hier zufällige Zusammenhänge und Ähnlichkeiten?

Waffen/Militär

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Fang ich mit den Waffen an, die Produktion ist enorm teuer, weil es sich oft auch um hochtechnisierte Entwicklungen handelt. Nur zu welchem Zweck? Es wird nichts Neues geschaffen, nur angeschafft, gepflegt und kommt selten zum Einsatz. Kommt es dann doch zum Einsatz, wird das unmenschlichste gemacht, was ein Mensch machen kann. Ein Mensch bringt andere Menschen um. Nicht nur Menschen die mit den gleichen Argumenten kommunizieren, sondern noch mehr Unschuldige und Unbeteiligte. Wird so etwas aufgedeckt, wie es Julian-Assange getan hat, wird nicht der Täter/Mörder zur Verantwortung gezogen, sondern der Überbringer der Nachricht zum "Täter" gestempelt. Ich hör es schon, was passieren könnte, wenn wir keine Waffen produzieren, besitzen und verkaufen würden?

Das muss sein, um das Gleichgewicht zu halten!

Was ist mit dem Gleichgewicht in Afghanistan? Mit welchen Waffen kämpfen dort die Taliban? Wer hat die produziert? Ich hab noch nie etwas von einer afghanischen Waffenfabrik gehört. Jeder weiß es, das Geschäft mit dem Tod, ist ein lukratives Geschäft! Wer profitiert davon? Das Militär, die Waffenproduzenten, das haben schon zwei Weltkriege und zahllose lokale Auseinandersetzungen bewiesen. Es ist Zeit die Spirale aus immer mehr und immer effektiveren Waffen zu beenden und die Produktion, den Besitz von Waffen zu ächten. Nicht nur Atombomben, sondern alle Arten von Waffen, die das töten von Menschen möglich machen. Die USA machen es vor, trotz der allgemeinen Aufrüstung bis in den kleinsten Haushalt, gibt es nicht weniger, sondern viel zu viele Tote. Ich darf noch einmal den Film "Bowling for Columbine"[ [1]_ ] erinnern.

Weil man die Dimension auf Anhieb nicht fassen kann, halte ich hier Meldungen fest, die mehr zufällig das ganze Ausmaß der Ressourcenvernichtung durch das Militär dokumentiert.

Transparenz

Das Wort Transparenz ist mit Abstand das meist geforderte Attribut, das mir in den Ohren klingt, wenn es darum geht, den Bürger und Steuerzahler nicht im Dunkeln stehen zu lassen und gefälligst aufzuklären. Was wird mit den Steuergeldern gemacht oder zu begründen warum die eine oder andere nicht nachvollziehbare Entscheidung gefällt worden ist, das wird gefordert. Das Hemmnis, ist die fehlende Transparenz an allen Stellen. Es ist ja mit Intransparenz auch gut Geld scheffeln, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Das beginnt schon mit dem Regelwerk diverser Regierungsorgane [ [2]_ ] und durchdringt als Grundprinzip alle Bereiche unserer Gesellschaft. Das beginnt beim Militär, geht über die Geheimdienste und zieht sich durch alle gesellschaftliche Bereiche. Mit welcher Begründung nehmen sich einzelne Gruppen dieses Recht heraus? Jeder Bürger zahlt Steuern und hat ein Recht zu erfahren, was damit getan wird und warum die Entscheidung so und nicht anders gefallen ist.

Patente

Zu den Patenten zähle ich auch das Urheberrecht, weil es die gleiche Masche ist. Man möchte einen Vorteil erringen und diesen behalten, um einen maximalen Gewinn damit zu erzielen. Das könnte man den Patentinhabern gönnen, wenn es nicht gleichzeitig den so hoch gepriesenen Fortschritt verhindern würde. Das zeigt sich an der aktuellen Diskussion um die Impfstoffpatente und deren zeitweiliger Aussetzung. Es ist eine heilige Kuh die geschlachtet werden soll, nein wird sie nicht, nur berührt wird sie und man wehrt sich mit allen Mitteln und würde wahrscheinlich auch nicht vor einem Krieg zurückschrecken. Wieder habe wir eine Rechnung aus der wichtige Größen einfach ausradiert werden. Die Ausbildung der Wissenschaftler, die Grundlagenforschung und viele anderen Ausgaben mit denen sich kein direkter Gewinn erwirtschaften läßt, wer bezahlt die? Die Atomkraft subventioniert und womit bezahlt? Satte Gewinne über Jahrzehnte und wer bezahlt in den nächsten 1000 Jahren den strahlenden Abfall? Wie wäre es, wenn die Aktionäre der Energiekonzerne den Müll in ihren Vorgärten lagern, denn es wird sich kein Endlager finden und alles in provisorischen Zwischenlagern verrotten und bis in alle Ewigkeit vom Steuerzahler bezahlt werden müssen. Der Aktionär hat inzwischen in andere ressourcenvernichtende Technologien investiert, dort hofft man wieder auf neue Subventionen oder Extragewinne.

Resümee

Je mehr ich über die eben genannten Faktoren nachdenke, um so sicherer bin ich, das alle Bemühungen den Fortschritt voranzutreiben nur heiße Luft erzeugen, ohne wirken zu können, solange die Hemmnisse des Fortschritts, die "Achse der Bösen", nicht beseitigt wurde.

Ich bin da ehrlich gesagt nicht sehr optimistisch, aber wollte es hier einmal festhalten, damit niemand sagen kann: Ach hätte man uns doch nur mal jemand aufgeklärt!

Mit "Schwertern zu Pflugscharen" [ 2 ] könnte man ja anfangen, dann gäbe es eine Schnittmenge zu Herrn Gates, der die Landwirtschaft als einen wesentlichen Fortschrittsfaktor erkannt hat. Nackt kommen wir auf diese Welt und genauso nackt verlassen wir sie wieder. Was machen wir nur in der Zeit dazwischen? Nun ist auch ein Biologe und Philosoph gestorben den ich hier abschließend zitieren möchte:

„Alles was gesagt wird, wird von einem Beobachter gesagt“

Einem Außerirdischen möchte ich es nicht erzählen, was ich hier so beobachte!

1. Nachtrag:

In der Welt am Sonntag vom 06.06.2021 gab der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ein Interview. In Afghanistan kann die Nato ohne die USA nicht bleiben und unsere Demokratie verteidigen?! (Kein Thema im Interview!) aber schon wieder laut über den Schutz des Pazifikraumes lamentieren. Wo bitte sind die Grenzen von Europa? Was gibt der Mann für einen Schwachsinn von sich? Zitat: »Der Westen müsse sich dem neuen Zeitalter des globalen Systemwettbewerbs stellen.« und an anderer Stelle die Aktivitäten der Chinesen in der Welt. Wo ist die Unterstützung der afrikanischen Länder durch Europa? Nur keine Fabrik für Impfstoffe auf diesem Kontinent aufbauen und wieviele Kilometer Eisenbahnschienen wurden von deutschen Unternehmen gebaut? Die Zahl der exportierten Panzer und anderer Waffen bringt bestimmt mehr Eisen auf die Waage. Herr Stoltenberg, wie wäre es mit einem Wettbewerb um Abrüstung? Die Russen und Chinesen werden versuchen die Nato zu übertrumpfen, wetten?

Und für diesen Schwachsinn zahle ich und alle anderen Bundesbürger Steuern, 20 Jahre Afghanistan und demnächst werden die Steuergelder im Pazifik versenkt!

Die jüngere Geschichte der Ressourcenvernichtung

  • Einen kleinen Blick in den amerikanischen Haushalt zeigt, wie Unsummen für eine Minderheit (2.145.900 Soldaten und Reservisten) ausgegeben werden. Quelle: https://www.behoerden-spiegel.de/2021/06/10/usa-mehr-geld-fuer-die-nuklearwaffen-modernisierung/

    Nehmen wir mal den Faktor 10 für eine Milchmädchenrechnung und nachgordnete Dienste im zivilen Sektor, komme ich auf 21.459.000 Personen, bei einer Gesamtbevölkerung von 331.449.281. Aufgeteilt auf den Gesamtetat von 752,9 Milliarden US-Dollar wären das 350.855 Dollar pro Militärangehörige inclusive 9 weiterer Personen im zivilen Sektor, die auch für das Militär arbeiten. Auf die Gesamtbevölkerung umgerechnet sind das 2272 Dollar/Einwohner. Eine Mildmädchen-Rechnung, gewiss, aber nicht weit weg von anderen Statistiken, die ich gesehen habe. Wichtig ist, es wird für Metall, Schrott per Definition und vielfachen Tod, sinnlos produziert und Geld verschleudert.

  • Großbritannien hat vergangene Woche die Modernisierung von **148** ihrer Kampfpanzer Challenger zur Version Challenger 3 für **rund 920 Millionen Euro** in Auftrag gegeben 3 .

  • Der Fördertopf gilt damit als angenommen und wird mit einem Budget von **7,95 Milliarden** Euro ausgestattet. 2,65 Milliarden davon sollen in die "kooperative Verteidigungsforschung zur Bewältigung neuer und künftiger Sicherheitsbedrohungen" fließen. 5,3 Milliarden sind Projekten "zur Entwicklung der Verteidigungsfähigkeit" gewidmet.

  • Mit **240.000 Soldaten**, über **500 Schiffen** und fast **600 Flugzeugen** zählt die Marine der Volksrepublik China zu den größten Marinen der Welt.

  • **200 Millionen** Euro kauft die Bundeswehr Radarsysteme und Kernelektronikkomponenten für **38 Eurofighter**

  • Das Atom-U-Boot "HMS Astute", 2007 fertig gestellt und kostete rund **4 Milliarden** Euro.

  • Freuen wir uns auf den Tag, an dem die Nerven blank liegen und einer der Kontrahenten die Nerven verliert. (Die Kostenfrage kann, wie so oft nicht gestellt werden, koste es was es wolle.)

  • die russische Seite

  • die deutsche Seite

Patente & Urheberrecht

  • Ein Spiel publizieren ist nicht so einfach

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»Es gab Überlegungen, das Spiel aufzulegen, aber leider gehören uns die Rechte daran nicht. Die Liegen bei der Kartohgraphie-Stiftung Ravenstein«, sagt Justine Remus von der Museumsverwaltung.

»Spielspaß mit der Beelitzer Postkutsche«

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung vom 27./28. Februar 2021

1

https://de.wikipedia.org/wiki/Bowling_for_Columbine]]

2

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerter:sub:`zuPflugscharen<https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerter_zu_Pflugscharen>`_

3

https://www.behoerden-spiegel.de/2021/05/10/modernisierung-der-britischen-kampfpanzer/

Aus Fehlern lernen


Ankündigung

Ein neuer (vielleicht auch schon etwas älterer) Standard: XUnternehmen wurde angekündigt. Siehe auch die Website:

https://xunternehmen.de

Darüber habe ich mich gefreut, weil:

  • ich XML gern und viel benutze

  • Standards immer gut sind

  • eine Vereinfachung von Verfahren auch lobenswert sind

Aber...

... wie es präsentiert wird?

  • Es wird ein ungültiges Zertifikat verwendet!

  • Als CMS kommt WordPress zum Einsatz und wie sich inzwischen herumgesprochen haben sollte, die Anzahl fehlerhafter Plugins und diverser anderer Bugs überproportional hoch ist.

    Kleiner Vergleich in der National Vulnerability Database

    Basis-Software

    CMS

    Eregebnis der Suche

    PHP

    28,977

    Wordpress

    3,183

    Joomla

    1,146

    Python

    551

    Plone

    93

    Django

    122

Lösungsvorschläge:

Einfach mal testen wenn es der Praktikant, Azubi oder ein Schüler aufgesetzt hat, z.B. mit:

https://observatory.mozilla.org/analyze/xunternehmen.de

Bildschirmfotos

Als abschreckendes Beispiel:

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Word-Blender-Day -- Ansichten eines Juweliers


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Es ist immer wieder spannend zu hören und zu sehen, was andere kreative Köpfe so machen. Ein Beitrag hat mir besonders imponiert, weil der Vortragende, Damien Rohrbach auch viele allgemeine wenn nicht sogar philosophische Aspekte angesprochen hat.

So hat er die Last einer Geburt beschrieben, weil die Herkunft von Mutter und Vater zu einer neuen Mischform führt. So wurde er in der Schweiz immer als Mexikaner betrachtet, die mexikanischen Wurzeln reichen auch in Mexiko nicht, um als Mexikaner anerkannt zu werden.

Sehr viel hat er über die Arbeit berichtet und klar gemacht, dass Arbeit auch etwas mit Entspannung, vielleicht sogar mit Meditation zu tun hat. Es wurde entgegnet, das die wiederholte Aneinanderreihung von Objekten doch automatisiert werden könnte. »Ja schon«, so die Antwort, aber wo ist dann der Unterschied zwischen industrieller und handwerklicher Produktion? Eine berechtigte Frage für einen Juwelier. Interessant zu hören, das es selbst bei solch »einfachen Erzeugnissen«, die von einer Person realisiert werden könnten, dann doch schon die Spezialisierung gibt und Herr Rohrbach anmerkt, dass das Schleifen der Ringe eine eigenen Wissenschaft ist, von der er unter Umständen zu wenig weiß.

Mit den Ausführungen zur Zeit, wird es dann wirklich philosophisch! Wieviel Zeit haben wir, um auf diesem Planeten etwas zu bewegen, was machen wir mit der Zeit? Wird der Zeitgewinn doch immer wieder durch neue Probleme, die man übersehen hat, zunichte gemacht? Wird durch Unrast die Gesundheit ruiniert, Herr Rohrbach muss es am eigenen Leib erfahren, sieht auch seine Unruhe, sein ständiges in Bewegung sein müssen sehr selbstkritisch. Zum Schluß dann ein Lob auf Blender und eine Demonstration seines virtuosen Umgangs mit Blender und ein paar sehr schöne Schmuckstücke aus seinem Schaffen.

Alles in allem ein interessanter Vortrag, auch abseits der Technik mit ganz persönlichen Ansichten und Einsichten.

Vielen Dank für diesen Vortrag und sobald der Stream zur Verfügung steht, werde ich ihn hier einbinden.

https://www.blendermarket.com/creators/rohrbach

NACHTRAG: Der Mitschnitt vom Stream steht nun zur Verfügung:

https://youtu.be/CWhp_feXVrA?t=16329

Genderitis, genau, em, em


Was ist eine Stilblüte? Wikipedia erklärt es wie folgt:

»Als Stilblüte bezeichnet man Formulierungen, die durch einen Missgriff in der Wortwahl oder Wortstellung, durch Versprecher oder durch Mehrdeutigkeit ungewollt komisch wirken. Viele angebliche Stilblüten sind Phantasieprodukte bzw. wenig gelungene Neologismen.«

Was ist dann die Einführung der gendergerechten Benennungen unter Mißachtung aller Sprachentwicklungen? Sprachterror nenn ich das.

Eine kleine Sammlung, was alles so geht, Stilblüte würde ich es nicht nennen. Die Benennung beider Geschlechter zerstört von Beginn an den Lesefluß und solche holprigen Texte pflege ich nicht zu Ende zu lesen, egal wie wichtig und gut gemeint die Botschaft ist. Der letzte Eintrag in dieser Tabelle ist der Anlaß es ein wenig zu dokumentieren.

Wo gehört/gelesen Beispiel Kommentar
Aus einem Slack-Channel (Juni 2021) Vom Namen her und im Beitrag outet sich die Autorin als weibliches Wesen, muss dann aber Pflichtgemä gendern. »So war ich leider nur Zaungästin.« Egal welcher Kontext, gendern kennt keine Ausnahme, egal wie bescheuert das klingt.
Deutschlandfunk (Eine Sendung zur Landwirtschft) 21. Kalenderwoche Der Moderator bemüht sich beide Geschlechter zu nennen und natürlich die Dame zuerst! Also die Bäuerin/der Bauer, aber und da wird es dann nicht lustig sondern klingt total grotesk, über seine Lippen kommt dann immer sowas wie die »Bäuerinnen und Bäuern«. Schönes Gendersprech! Obwohl ein interessantes Thema, konnte ich dem Gespräch nicht mehr folgen.
Deutschlandfunk, Forschung aktuell vom 15.04.2021 ... die Forschenden aus Spanien... Und was machen die Forschenden, wenn sie es gerade nichts tun, sind es dann die Essenden, Schafenden, Denkenden?
Welt am Sonntag
Nr. 15; vom 11.04.2021
der Gast Wie lautet der weibliche Gast, die Gästin? (Ein Artikel über gendergerechten Zwang zu formulieren!)
Hebamme Und wie nennt man die männliche Form?
Magazin »Proveg« (April 2021) Wertschöpfungskette: vom Anbau über den Handel bis hin zu den Verbrauchenden. Warum nicht einfach die Verbraucher, also zu den Verbrauchern?
Radio die Italiener und Italienerinnen Dann bitte auch die Deutschen und die Deutschinnen!

Dazu kommt dann noch, das die Antwort auf jede Frage nicht 42 ist, sondern GENAU (möglichst langgezogen) und weil man erst mal überlegen muss wie der nächste Satz richtig gegendert wird, überbrückt man die Denkpause mit »em«. Das Phänomen habe ich in jungen Jahren erstmals bemerkt, als ein Mann abgestellt wurde, um uns Lehrlinge über Liebe und Sex aufzuklären. Wir hörten bald nicht mehr zu, weil unsere ganze Aufmerksamkeit dem nächsten »em« und unserer Strichliste gehörte. Heute ist es eine Kulturfrage oder ist es schon eine Genarationenfrage oder gar eine Bewegung? Es ist Zeit die »EM-EM«-Partei zu gründen. Genau ;-)

Lieber einen weißen Spatz ...


... als eine weiße Tontaube

Kaum zu glauben, aber die Natur bringt die Gene manchmal etwas durcheinander. Wir erfreuen uns an dem weißen Spatz und den Tontauben auf dem Dach.

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Gesichtet und abgelichtet am 08.03.2021 im Schmergerger Weg in Caputh.

Lesestoff: Die Logik der Unvernunft


Autor: László Mérö Untertitel: Spieltheorie und die Psychologie des Handelns Verlag: Rowohlt Taschenbuchverlag

Im Zentrum steht die Spieltheorie die sich kaum in wenige Sätze verkürzen oder zusammenfassen läßt, deshalb hier ein Liste mit den wichtigsten Namen und Begriffen, die der Autor genannt bzw. thematisiert hat.

gemischte Strategie, Spieltheorie, reine Strategie, Zufall, kategorischer Imperativ, Goldene Regel, Asimov, Aristoteles, Descartes, Dollarauktion, Doppelspalt-Experiment, Eine-Millionen-Dollar-Spiel, Einstein, Elektron, Euklid, Gefangenendilemma, Gefühle, Gleichgewicht, Gödel, Gruppenselektion, Heisenberg, Intuition, Kant, Konfuzius, Kooperation, Logik, Lorenz, Meditaion, Mischökonomie, mystisches Denken, Nash-Gleichgewicht, Neumann, Nivana, Platon, Poker, Quantenmechanik, Rationalität, Reinkarnation, Sain-Exupéry, König Solomon, Sattelpunkt, Schrödinger, somatischer Marker, Nullsummenspiel, Spielverderber, egoistisches Gen, Tit for Tat (TFT), Wahrscheinlichkeitsfrösche, Wettrüsten, Würfel, Zen-Buddhismus, Zufall

Er verspricht wenige mathematische Formeln, verweilt aber meiner Meinung nach zu lange beim Durchspielen einzelner Szenarien.

  • Erkenntnis:

    Informationsmangel erschwert die Zusammenarbeit.

  • eine Parabel:

    In einer alten Parabel befiehlt der Herrscher den Wissenschaftlern seines Landes, das Wesen der Wissenschaft in einem einzigen Buch zusammenzufassen. Nach jahrelangen Erörterungen haben die Wissenschaftler ein dickes Buch geschrieben. Der Kaiser jedoch ist inzwischen alt geworden und erkennt, daß seine Zeit nicht ausreicht um dieses dicke Buch zu verstehen. Er befiehlt, das Wesentliche daraus so knapp wie möglich zusammenzufassen. Als nach Jahren das neue Buch fertig ist, fürchtet der Kaiser wegen seines hohen Alters, seine Zeit reiche auch nicht zum verstehen dieses Büchleins, und deswegen befiehlt er seinem klügsten Wissenschaftler, den Inhalt des Buchs in einem einzigen Satz zusammenzufassen. Der weise Mann denkt lange nach und berichtet schließlich, er habe den einen Satz gefunden, um den der Kaiser gebeten habe. Der Satz lautet:

    »Die Welt ist Kompliziert«

Wie wahr, wie wahr...