Gottesanbeterin

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Eben noch im Gespräch, die Kinder hatten bei strahlendem Sonnenschein die Rutsche wiederentdeckt. Da bewegte sich doch etwas am Gerüst der Rutsche? Was ist das? Ein Insekt, oft auf Abbildungen gesehen, nun in Echt und in Farbe! Etwas blass und langsam strebte das Wesen einem anderen Standort zu oder war wegen der Erschütterungen, die durch die Rutschpartien verursacht wurden, auf der Flucht. Zum Glück hatte ich die Kamera dabei und konnte die »Gottesanbeterin« ins »rechte Licht« setzten. Wie so oft interessiert sich die Wissenschaft für die Ausbreitung von Arten, die in Deutschland eher selten sind. z.B die Tigermücke oder auch die Gottesanbeterin (Mantis religiosa).

Wer ein Exemplar sichtet, kann das in diesem Fall dem Naturkundemuseum in Potsdam melden. Ein Foto, die genauen Ortsangaben (GPS) und das Datum werden benötigt und können per E-Mail versendet werden. 1

Im konkreten Fall waren es:

  • der Ort: Naundorf, Dorfstraße 6

  • Koordinaten aus Google-Maps: 51.738567580695545, 13.43978112890232

  • Datum der Sichtung: 09.10.2022

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Siehe auch:

Insekten: Zackeneule

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https://www.naturkundemuseum-potsdam.de/artikel/der-gottesanbeterin-auf-der-spur